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SUMMARY:Schenkung Hermann Gerlinger
DESCRIPTION:Karl Schmidt-Rottluff\, Erich Heckel\, Ernst Ludwig Kirchner \n \nDie Kunstsammlungen Chemnitz erhalten von Hermann Gerlinger eine herausragende Brücke-Schenkung. Die 42 Werke spiegeln die gesamte Bandbreite des Brücke-Expressionismus und die Tiefe einer leidenschaftlichen Sammelgeschichte wider. Besondere Höhepunkte sind zentrale Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff\, Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner. \nIm Laufe der letzten beiden Jahre schenkte Hermann Gerlinger\, einer der bedeutendsten Brücke-Sammler\, den Kunstsammlungen Chemnitz ein wertvolles Konvolut an Werken der drei Begründer der Brücke: Karl Schmidt-Rottluff\, Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner. Die Schenkung umfasst 42 Werke und bildet die gesamte technische Bandbreite von Ölgemälden über Aquarelle\, Zeichnungen und Druckgrafiken zu Plastiken ab. Ab dem 18. Oktober wird die Schenkung in den Kunstsammlungen am Theaterplatz präsentiert. Es erscheint zudem eine Publikation im Sandstein Verlag. \nDer Würzburger Unternehmer Professor Hermann Gerlinger begann in den 1950er Jahren\, seine Sammlung aufzubauen. Ausgehend von der Melancholie von Karl Schmidt-Rottluff\, die er als erstes Werk erwarb\, wuchs seine Sammlung zu einer der hochkarätigsten\, qualitätsvollsten Kollektionen der Brücke-Künstler mit über 1.000 Werken. Die Privatsammlung spiegelt die Leidenschaft für den Brücke-Expressionismus\, welcher geprägt war von einem vereinenden Zeitgeist als auch vom Individualismus der jeweiligen Künstler. Sie fokussiert dabei nicht nur auf den Beginn und Höhepunkt der Brücke\, sondern inkludiert ebenfalls frühe Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner\, Erich Heckel\, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl\, ebenso wie Arbeiten aus dem Spätwerk. Auch temporär zur Brücke assoziierte Mitglieder wie Emil Nolde\, Max Pechstein oder Cuno Amiet fanden Eingang in die Sammlung. Seit 2022 löst Hermann Gerlinger seine Sammlung sukzessive auf; einzelne Positionen schenkte er ausgewählten Museen. Zu ihnen zählen die Kunstsammlungen Chemnitz. \nDie Kunstsammlungen Chemnitz besitzen einen der größten Bestände an Werken von Karl Schmidt-Rottluff. Das am 6. April eröffnete Karl Schmidt-Rottluff Haus bietet fortan die Gelegenheit\, ausgewählte Aspekte seines künstlerischen Schaffens und seiner biografischen Verbundenheit mit Chemnitz dauerhaft zu zeigen. Ein Teil der Schenkung von Hermann Gerlinger gilt explizit dem neu eingerichteten Karl Schmidt-Rottluff Haus. Zu diesen Werken zählen u.a. eine sehr frühe\, in Bleistift gezeichnete Naturstudie mit Busch an Gewässer (um 1899)\, anfängliche Aquarelle\, wie Stadttor mit Passanten (1901) und Bach unter Bäumen mit Steg (1901)\, sowie frühe Druckgrafiken wie Die Kirche(um 1904) oder Schlafender Junge (1905). Mit diesem Teil der Schenkung hebt der Privatsammler das frühe Schaffen von Karl Schmidt-Rottluff an seinem Geburtsort hervor. Die Werke werden\, nach der ersten Präsentation am Theaterplatz\, künftig das Karl Schmidt-Rottluff Haus bereichern. \nVon Ernst Ludwig Kirchner schenkt Hermann Gerlinger den Kunstsammlungen Chemnitz die Lithografie-Reihe Bilder zu Sakuntala. Drama in sieben Akten von Kalidasa (1907) sowie die Bleistiftzeichnung Emmy Frisch und Karl Schmidt-Rottluff (1908)\, ein frühes Zeugnis für die enge Verbindung von Emy und Karl Schmidt-Rottluff\, welche 1919 heiraten werden. Zur Schenkung zählen ebenfalls wichtige Werke von Erich Heckel. Die Holzschnitt-Reihe Die Ballade vom Zuchthaus zu Reading (1907) gilt als die einzige Umsetzung eines literarischen Werkes im Œuvre von Heckel. Mit dem Holzschnitt Madonna von Ostende (1916) zieht ein wesentliches Motiv und ein wichtiges Werk von Heckel während des Ersten Weltkriegs\, wo er als Sanitäter in Belgien diente\, in den Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz ein. Ein besonderes Highlight der Schenkung bildet ebenfalls das Gemälde Zwei Männer (1919)\, welches im selben Jahr entstand als das sich einst im Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz befindende Triptychon Badende. In der NS-Zeit beschlagnahmt\, konnte nur die rechte Tafel (Badende II) 1995 wiedererworben werden. Das Gemälde Zwei Männer schuf Heckel ebenfalls im Kontext seiner Aufenthalte in Osterholz; es stellt für die Kunstsammlungen Chemnitz in Bezug auf die eigne Sammlungsgeschichte eine große Bereicherung dar. \nDen Höhepunkt der sehr großzügigen Schenkung von Hermann Gerlinger bildet das Gemälde Du und ich von Karl Schmidt-Rottluff. Es zeigt ein Doppelbildnis vom Maler und seiner Frau und ist 1919 im Jahr ihrer Hochzeit entstanden. Das Erleben des Ersten Weltkrieges führte bei Karl Schmidt-Rottluff zu einer Stiländerung\, welche im Gemälde Du und ich angelegt ist; es deutet vereinfachte Formen und stärkere Kontouren an\, welche ab 1920 die Werke prägen werden. Wie Karl Schmidt-Rottluff selbst\, stammt auch seine Frau aus Chemnitz und ist biografisch mit der Stadt verbunden. Das Werk zeigt die große Verbundenheit von Karl Schmidt-Rottluff zu seiner Frau\, aber auch die menschliche Nähe welche seine Porträts immer charakterisiert. \nMit der Unterstützung des Freundeskreises konnten vier weitere Werke von Karl Schmidt-Rottluff aus der Sammlung Gerlinger erworben werden. Hierzu zählen Liegender Rückenakt (1913)\, Mädchen vor dem Spiegel (1914)\, Selbstbildnis (1919) und Russische Landschaft mit Kreuzweg (1919). Ab dem 18. Oktober wird das Konvolut im Karl Schmidt-Rottluff Flügel der Kunstsammlungen am Theaterplatz präsentiert werden. \nAktuelle Öffnungszeiten sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Website. www.kunstsammlungen-chemnitz.de
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SUMMARY:SO BEGAB SICH REINEKE FORT …
DESCRIPTION:Farblithografien zum Reineke Fuchs-Epos von GERHARD FLOSS (1932 – 2009) aus der Sammlung \nbis 29. März \nSo – Do 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung
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DESCRIPTION:9. November 2025 bis 15. März 2026 · Eröffnung am 9. November 2025\, 11 Uhr  \nDrei Jahrhunderte Kunstschaffen in Hainichen.\nEine Werkstattausstellung mit Arbeiten in verschiedenen Techniken aus dem Sammlungsbestand und aus Privatbesitz. Wir stellen bekannte und weniger bekannte Menschen aus Hainichen vor\, die sich künstlerisch betätigt haben. Wir möchten an sie erinnern\, gemeinsam Objekte und Biografien genauer betrachten\, neu bewerten und offene Fragen diskutieren. Es wird öffentliche Gespräche und gelegentlich einige Exponatwechsel geben. Wir sind auf den Austausch gespannt.
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SUMMARY:AKT UND LANDSCHAFT\, DIE FRÜHEN BILDER
DESCRIPTION:SIEGFRIED OTTO HÜTTENGRUND \n29. Januar – 29. März · Vernissage 29. Januar 19 Uhr \nMalerei | Grafik
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SUMMARY:ZEITLOS – DAGMAR RANFT-SCHINKE
DESCRIPTION:13. Februar – 12. April · Vernissage 12. Februar 19 Uhr
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SUMMARY:ALLERMAL
DESCRIPTION:MARTINA SCHUBERT \n6. Januar – 27. Februar \n* Midissage: Dienstag\, 20. Januar 19.30 Uhr\, Musik: Konrad Schubert
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SUMMARY:URBANE WIRKLICHKEIT II
DESCRIPTION:bis 22. November \nDEN HORIZONT STAPELN LUZIA RUX (Leipzig) \nAusstellungsort: Galerie Glaskasten\nDo – So 16 – 20 Uhr
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SUMMARY:LICHTBILDER — LÁSZLÓ MOHOLY-NAGY
DESCRIPTION:Gemeinsam mit der Marianne Brandt Gesellschaft \n* Neujahrsempfang: Donnerstag 12. Februar 19 Uhr Bauhaus.foto – Aus Experiment wird Profession: Vortrag Dr. Anja Guttenberger \n* Finissage: Donnerstag 26. Februar 19 Uhr Familie Bauhaus: Vortrag Prof. Heidi Specker
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SUMMARY:KIRSTEN JÄSCHKE und FRANK HERRMANN
DESCRIPTION:geflecht – schreibzeichnungen und objekte\nNetzähnliche Geflechte bilden eine feste Struktur aus Sichtbarem und Unsichtbarem ähnlich dem organischen Gefüge von Zellen oder dem Aufbau von Ornamenten. Kirsten Jäschke und Frank Herrmann nutzen in ihren Zeichnungen und Objekten das subversive\, kapriziöse Potential wiederkehrender Strukturen. Naturphänomene wie orgiastisches Wachstum und unbegrenztes Wuchern finden ihre Entsprechung im Ornament\, denn viele Ornamente lassen sich ins Unendliche ausdehnen und sind nicht auf die Grenzen eines Raums oder einer Form im Sinn einer Komposition bezogen\, andererseits folgen sie einem berechenbaren System.
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SUMMARY:WEGZEICHEN 26 Inspiration Natur
DESCRIPTION:bis 29. März \nMalerei\, Grafik\, Zeichnung von Otto Müller-Eibenstock\, Gabriela Schlenz\, Carl-Heinz Westenburger\, Axel Wunsch \n* Öffentliche Führung: Sonntag\, 1. Februar 15 Uhr \n* Literarische Wanderung durch Mitteldeutschland. Bildvortrag mit Andreas Eichler (Mironde Verlag): Sonntag\, 15. März 15 Uhr \nAxel Wunsch\, Bei Eschenbach\, 2000\, Pastell (Foto: Galerie)\n 
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SUMMARY:SONNEN SUCHER! – Kunst und Bergbau der Wismut
DESCRIPTION:Ort\nHistorische Baumwollspinnerei 1896\, metaWerk AG\nPölbitzer Straße 9\n08058 Zwickau \n\n\n\n\nÖffnungszeiten\nMittwoch-Freitag   10-17 Uhr\, \nSamstag-Sonntag 10-18 Uhr \n\n\nKatalog zur Ausstellung\n„Sonnensucher! Kunst und Bergbau der Wismut“ \nHerausgegeben von Dr. Paul Kaiser u. Dr. Julia Dünkel \nDer arbeitende Mensch und das bergmännische Leben stehen im Zentrum der bildenden Kunst\, die von der SDAG Wismut (heute: Wismut GmbH) in der DDR angekauft oder beauftragt wurde. Der unmittelbare Bezug zur Arbeitswelt ist ein spezifisches Merkmal ostdeutscher Kunst und einer der Gründe für ihre anhaltende Popularität. Der Katalog begleitet die Ausstellung „Sonnensucher! Kunst und Bergbau der Wismut“ (10. April.– 26. Oktober 2025) in Zwickau. Er bietet mit zwölf Texten namhafter Autorinnen und Autoren eine kompakte und reich illustrierte Gesamtdarstellung zum Thema. \nSonderpreis in der Ausstellung 15 € \n196 S.\, 207 Abb.\, Format 19 x 24 cm\, Broschur\nPreis: 24\,80 € (zzgl. 4\,00 € Versand)\nAuslieferung der Bestellungen ab 9. April 2025.
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SUMMARY:BERÜHREN UND BERÜHREN LASSEN — ULRICH HASELHUHN
DESCRIPTION:22. November – 4. April \nUpcycling Linoleum\, #Linobildbauerei\, 1. Winterausstellung
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SUMMARY:ARTHUR KUPFER (1900 - 1969)
DESCRIPTION:bis 31. Mai  \nAusstellung anlässlich des 125. Geburtstages Arthur Kupfer war viele Jahre in Annaberg-Buchholz als Maler und Grafiker tätig und ist vor allem für seine Radierungen mit Landschaftsdarstellungen aus dem Erzgebirge und von Baudenkmälern in Ostdeutschland bekannt geworden. Die meisten Exponate werden vom Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz als Leihgabe zur Verfügung gestellt.
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SUMMARY:PLAYMOBIL-TRÄUME FÜR GROSS UND KLEIN
DESCRIPTION:… mit dem Modellbau-Team Chemnitz \nbis 11. April \n© Stadtmuseum\, Kleine Galerie Döbeln\nBis zum 11. April stellt das Modellbau-Team Chemnitz in der Sonderausstellung „Playmobil-Träume für Groß und Klein“ im Döbelner Stadtmuseum Playmobil-Welten aus. Ob Märchen-\, Film- \, aktuelle oder historische Szenen\, die Playmobil-Figuren mit ihrem Lächeln im Gesicht sind vielseitig unterwegs und können eine Menge Geschichten erzählen. Nach der Entdeckungstour durch die Playmobilwelten dürfen kleine und auch große Fans auch gern puzzeln\, malen und ein bisschen spielen. \nDi 10 – 18 Uhr; Mi/Do 10 – 16 Uhr\, Fr 9 – 12\, Sa 14 – 17 Uhr
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LOCATION:Stadtmuseum · Kleine Galerie Döbeln\, Obermarkt 1\, Döbeln\, 04720
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SUMMARY:DIE INNERE FREIHEIT – KÜNSTLERGRUPPE CLARA MOSCH
DESCRIPTION:4. Oktober – 28. Februar · Vernissage 4. Oktober 17 Uhr \nDie Ausstellung ist eine Retrospektive\, die die vielfältigen Werke und künstlerischen Einflüsse der Gruppe „Clara Mosch“ würdigt. Durch eine sorgfältige Auswahl von Gemälden\, Drucken und anderen Werken wird das kreative Erbe dieser bedeutenden Künstlergruppe präsentiert und die Besucher auf eine Reise durch ihre einzigartigen Visionen und Techniken mitgenommen. \n \nWilischstraße 11 · 09456 Annaberg-Buchholz \n03733 42001 · kunstkeller@web.de\nnach Vereinbarung · www.kunstkeller-annaberg.de
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SUMMARY:DIGITALE GRAFIK AUF PAPIER
DESCRIPTION:3. Februar – 26. April · Vernissage 3. Februar 19.30 Uhr \nIn der langen Tradition unserer druckgrafischen Biennale fällt ein sich in den letzten Jahren verstärkender Trend der Nutzung digitaler Bildfindungs- und Bildproduktionsverfahren ins Auge. Diesem Phänomen sind wir mit der Ausschreibung „Digitale Grafik auf Papier“ für eine eigene Ausstellung nachgegangen. Digitales zeichnerisches Arbeiten ohne den Widerstand der handwerklichen Techniken bei der Bildentwicklung und im Druckprozess stand im Zentrum des Interesses. \nDer abschließende Ausdruckvorgang mit dem Ziel eines grafischen Bildes auf Papier macht zugleich Nähe und Abstand zu den klassischen Drucktechniken erkennbar. Um eine möglichst große Bandbreite künstlerischer Arbeits- und Experimentierwege präsentieren zu können\, schrieben wir einen deutschlandweiten Wettbewerb aus. Die Ausstellung zeigt die von einer Fachjury getroffene Auswahl aus den Einreichungen. \nStefanie Demmel – Affenbande – Mandrill\, 2025\, Risografie\, 35 x 29 cm\n 
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SUMMARY:AM RAND DES JETZT AM RAND DES HIERS · CARLFRIEDRICH CLAUS
DESCRIPTION:27. November – 1. März \n \nCarlfriedrich Claus beschäftigte sich zeit seines Lebens mit dem menschlichen Unterbewusstsein und inwieweit sich unterbewusste Kräfte in Schrift- und Lautsprache niederschlagen. Im kontinuierlichen Selbstexperiment schuf er Zeichnungen und Druckgrafiken\, die Denkprozesse sowie affekthafte Bewegungen visualisieren. Ab den 1980er Jahren widmete er sich in Form von akustischen Arbeiten vorsprachlichen Lautexperimenten\, die Momente vor der semantischen Artikulation einfangen. Im Jahr 1995 entwickelte Claus den sogenannten Lautprozessraum\, in dem die Besucher:innen die Laute durch ihre Bewegung selbstständig steuern können. Zum 30jährigen Jubiläum wird diese Installation rekonstruiert und lädt gemeinsam mit den Arbeiten auf Papier dazu ein\, in den umfangreichen Gedankenkosmos des Künstlers einzutauchen.
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SUMMARY:FRANK MAIBIER · tritt tratt
DESCRIPTION:11. Dezember – 12. April \n \nDas künstlerische Werk von Frank Maibier zeichnet sich durch eine große Sensibilität für Materialien\, Formen und Schriften aus. Papier wird gefaltet\, gefärbt\, gerollt und perforiert; es wird gestärkt und verletzt und so die Grenzen seiner Eigenschaften ausgelotet. Ebenso verhält es sich mit großen Skulpturen\, aus Holz\, Stahl oder Kunststoffen für die der Chemnitzer Künstler ein Formenvokabular entwickelt\, das\, konstruktivistisch oder organisch\, mit Statik und Balancen spielt. Maibier schärft den Blick für Materialstrukturen und die ihr innewohnenden Bewegungspotenziale. Die Ausstellung zeigt Papierarbeiten\, Zeichnungen\, Skulpturen\, Installationen sowie Klangarbeiten aus verschiedenen Schaffensphasen und eigens für die Präsentation entwickelte neue Werke.
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SUMMARY:Schenkung Hermann Gerlinger
DESCRIPTION:Karl Schmidt-Rottluff\, Erich Heckel\, Ernst Ludwig Kirchner \n \nDie Kunstsammlungen Chemnitz erhalten von Hermann Gerlinger eine herausragende Brücke-Schenkung. Die 42 Werke spiegeln die gesamte Bandbreite des Brücke-Expressionismus und die Tiefe einer leidenschaftlichen Sammelgeschichte wider. Besondere Höhepunkte sind zentrale Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff\, Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner. \nIm Laufe der letzten beiden Jahre schenkte Hermann Gerlinger\, einer der bedeutendsten Brücke-Sammler\, den Kunstsammlungen Chemnitz ein wertvolles Konvolut an Werken der drei Begründer der Brücke: Karl Schmidt-Rottluff\, Erich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner. Die Schenkung umfasst 42 Werke und bildet die gesamte technische Bandbreite von Ölgemälden über Aquarelle\, Zeichnungen und Druckgrafiken zu Plastiken ab. Ab dem 18. Oktober wird die Schenkung in den Kunstsammlungen am Theaterplatz präsentiert. Es erscheint zudem eine Publikation im Sandstein Verlag. \nDer Würzburger Unternehmer Professor Hermann Gerlinger begann in den 1950er Jahren\, seine Sammlung aufzubauen. Ausgehend von der Melancholie von Karl Schmidt-Rottluff\, die er als erstes Werk erwarb\, wuchs seine Sammlung zu einer der hochkarätigsten\, qualitätsvollsten Kollektionen der Brücke-Künstler mit über 1.000 Werken. Die Privatsammlung spiegelt die Leidenschaft für den Brücke-Expressionismus\, welcher geprägt war von einem vereinenden Zeitgeist als auch vom Individualismus der jeweiligen Künstler. Sie fokussiert dabei nicht nur auf den Beginn und Höhepunkt der Brücke\, sondern inkludiert ebenfalls frühe Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner\, Erich Heckel\, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl\, ebenso wie Arbeiten aus dem Spätwerk. Auch temporär zur Brücke assoziierte Mitglieder wie Emil Nolde\, Max Pechstein oder Cuno Amiet fanden Eingang in die Sammlung. Seit 2022 löst Hermann Gerlinger seine Sammlung sukzessive auf; einzelne Positionen schenkte er ausgewählten Museen. Zu ihnen zählen die Kunstsammlungen Chemnitz. \nDie Kunstsammlungen Chemnitz besitzen einen der größten Bestände an Werken von Karl Schmidt-Rottluff. Das am 6. April eröffnete Karl Schmidt-Rottluff Haus bietet fortan die Gelegenheit\, ausgewählte Aspekte seines künstlerischen Schaffens und seiner biografischen Verbundenheit mit Chemnitz dauerhaft zu zeigen. Ein Teil der Schenkung von Hermann Gerlinger gilt explizit dem neu eingerichteten Karl Schmidt-Rottluff Haus. Zu diesen Werken zählen u.a. eine sehr frühe\, in Bleistift gezeichnete Naturstudie mit Busch an Gewässer (um 1899)\, anfängliche Aquarelle\, wie Stadttor mit Passanten (1901) und Bach unter Bäumen mit Steg (1901)\, sowie frühe Druckgrafiken wie Die Kirche(um 1904) oder Schlafender Junge (1905). Mit diesem Teil der Schenkung hebt der Privatsammler das frühe Schaffen von Karl Schmidt-Rottluff an seinem Geburtsort hervor. Die Werke werden\, nach der ersten Präsentation am Theaterplatz\, künftig das Karl Schmidt-Rottluff Haus bereichern. \nVon Ernst Ludwig Kirchner schenkt Hermann Gerlinger den Kunstsammlungen Chemnitz die Lithografie-Reihe Bilder zu Sakuntala. Drama in sieben Akten von Kalidasa (1907) sowie die Bleistiftzeichnung Emmy Frisch und Karl Schmidt-Rottluff (1908)\, ein frühes Zeugnis für die enge Verbindung von Emy und Karl Schmidt-Rottluff\, welche 1919 heiraten werden. Zur Schenkung zählen ebenfalls wichtige Werke von Erich Heckel. Die Holzschnitt-Reihe Die Ballade vom Zuchthaus zu Reading (1907) gilt als die einzige Umsetzung eines literarischen Werkes im Œuvre von Heckel. Mit dem Holzschnitt Madonna von Ostende (1916) zieht ein wesentliches Motiv und ein wichtiges Werk von Heckel während des Ersten Weltkriegs\, wo er als Sanitäter in Belgien diente\, in den Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz ein. Ein besonderes Highlight der Schenkung bildet ebenfalls das Gemälde Zwei Männer (1919)\, welches im selben Jahr entstand als das sich einst im Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz befindende Triptychon Badende. In der NS-Zeit beschlagnahmt\, konnte nur die rechte Tafel (Badende II) 1995 wiedererworben werden. Das Gemälde Zwei Männer schuf Heckel ebenfalls im Kontext seiner Aufenthalte in Osterholz; es stellt für die Kunstsammlungen Chemnitz in Bezug auf die eigne Sammlungsgeschichte eine große Bereicherung dar. \nDen Höhepunkt der sehr großzügigen Schenkung von Hermann Gerlinger bildet das Gemälde Du und ich von Karl Schmidt-Rottluff. Es zeigt ein Doppelbildnis vom Maler und seiner Frau und ist 1919 im Jahr ihrer Hochzeit entstanden. Das Erleben des Ersten Weltkrieges führte bei Karl Schmidt-Rottluff zu einer Stiländerung\, welche im Gemälde Du und ich angelegt ist; es deutet vereinfachte Formen und stärkere Kontouren an\, welche ab 1920 die Werke prägen werden. Wie Karl Schmidt-Rottluff selbst\, stammt auch seine Frau aus Chemnitz und ist biografisch mit der Stadt verbunden. Das Werk zeigt die große Verbundenheit von Karl Schmidt-Rottluff zu seiner Frau\, aber auch die menschliche Nähe welche seine Porträts immer charakterisiert. \nMit der Unterstützung des Freundeskreises konnten vier weitere Werke von Karl Schmidt-Rottluff aus der Sammlung Gerlinger erworben werden. Hierzu zählen Liegender Rückenakt (1913)\, Mädchen vor dem Spiegel (1914)\, Selbstbildnis (1919) und Russische Landschaft mit Kreuzweg (1919). Ab dem 18. Oktober wird das Konvolut im Karl Schmidt-Rottluff Flügel der Kunstsammlungen am Theaterplatz präsentiert werden. \nAktuelle Öffnungszeiten sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Website. www.kunstsammlungen-chemnitz.de
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SUMMARY:SO BEGAB SICH REINEKE FORT …
DESCRIPTION:Farblithografien zum Reineke Fuchs-Epos von GERHARD FLOSS (1932 – 2009) aus der Sammlung \nbis 29. März \nSo – Do 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung
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SUMMARY:ZEITLOS – DAGMAR RANFT-SCHINKE
DESCRIPTION:13. Februar – 12. April · Vernissage 12. Februar 19 Uhr
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SUMMARY:URBANE WIRKLICHKEIT II
DESCRIPTION:bis 22. November \nDEN HORIZONT STAPELN LUZIA RUX (Leipzig) \nAusstellungsort: Galerie Glaskasten\nDo – So 16 – 20 Uhr
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SUMMARY:KIRSTEN JÄSCHKE und FRANK HERRMANN
DESCRIPTION:geflecht – schreibzeichnungen und objekte\nNetzähnliche Geflechte bilden eine feste Struktur aus Sichtbarem und Unsichtbarem ähnlich dem organischen Gefüge von Zellen oder dem Aufbau von Ornamenten. Kirsten Jäschke und Frank Herrmann nutzen in ihren Zeichnungen und Objekten das subversive\, kapriziöse Potential wiederkehrender Strukturen. Naturphänomene wie orgiastisches Wachstum und unbegrenztes Wuchern finden ihre Entsprechung im Ornament\, denn viele Ornamente lassen sich ins Unendliche ausdehnen und sind nicht auf die Grenzen eines Raums oder einer Form im Sinn einer Komposition bezogen\, andererseits folgen sie einem berechenbaren System.
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SUMMARY:WEGZEICHEN 26 Inspiration Natur
DESCRIPTION:bis 29. März \nMalerei\, Grafik\, Zeichnung von Otto Müller-Eibenstock\, Gabriela Schlenz\, Carl-Heinz Westenburger\, Axel Wunsch \n* Öffentliche Führung: Sonntag\, 1. Februar 15 Uhr \n* Literarische Wanderung durch Mitteldeutschland. Bildvortrag mit Andreas Eichler (Mironde Verlag): Sonntag\, 15. März 15 Uhr \nAxel Wunsch\, Bei Eschenbach\, 2000\, Pastell (Foto: Galerie)\n 
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SUMMARY:SONNEN SUCHER! – Kunst und Bergbau der Wismut
DESCRIPTION:Ort\nHistorische Baumwollspinnerei 1896\, metaWerk AG\nPölbitzer Straße 9\n08058 Zwickau \n\n\n\n\nÖffnungszeiten\nMittwoch-Freitag   10-17 Uhr\, \nSamstag-Sonntag 10-18 Uhr \n\n\nKatalog zur Ausstellung\n„Sonnensucher! Kunst und Bergbau der Wismut“ \nHerausgegeben von Dr. Paul Kaiser u. Dr. Julia Dünkel \nDer arbeitende Mensch und das bergmännische Leben stehen im Zentrum der bildenden Kunst\, die von der SDAG Wismut (heute: Wismut GmbH) in der DDR angekauft oder beauftragt wurde. Der unmittelbare Bezug zur Arbeitswelt ist ein spezifisches Merkmal ostdeutscher Kunst und einer der Gründe für ihre anhaltende Popularität. Der Katalog begleitet die Ausstellung „Sonnensucher! Kunst und Bergbau der Wismut“ (10. April.– 26. Oktober 2025) in Zwickau. Er bietet mit zwölf Texten namhafter Autorinnen und Autoren eine kompakte und reich illustrierte Gesamtdarstellung zum Thema. \nSonderpreis in der Ausstellung 15 € \n196 S.\, 207 Abb.\, Format 19 x 24 cm\, Broschur\nPreis: 24\,80 € (zzgl. 4\,00 € Versand)\nAuslieferung der Bestellungen ab 9. April 2025.
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SUMMARY:BERÜHREN UND BERÜHREN LASSEN — ULRICH HASELHUHN
DESCRIPTION:22. November – 4. April \nUpcycling Linoleum\, #Linobildbauerei\, 1. Winterausstellung
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SUMMARY:ARTHUR KUPFER (1900 - 1969)
DESCRIPTION:bis 31. Mai  \nAusstellung anlässlich des 125. Geburtstages Arthur Kupfer war viele Jahre in Annaberg-Buchholz als Maler und Grafiker tätig und ist vor allem für seine Radierungen mit Landschaftsdarstellungen aus dem Erzgebirge und von Baudenkmälern in Ostdeutschland bekannt geworden. Die meisten Exponate werden vom Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz als Leihgabe zur Verfügung gestellt.
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SUMMARY:DIE INNERE FREIHEIT – KÜNSTLERGRUPPE CLARA MOSCH
DESCRIPTION:4. Oktober – 28. Februar · Vernissage 4. Oktober 17 Uhr \nDie Ausstellung ist eine Retrospektive\, die die vielfältigen Werke und künstlerischen Einflüsse der Gruppe „Clara Mosch“ würdigt. Durch eine sorgfältige Auswahl von Gemälden\, Drucken und anderen Werken wird das kreative Erbe dieser bedeutenden Künstlergruppe präsentiert und die Besucher auf eine Reise durch ihre einzigartigen Visionen und Techniken mitgenommen. \n \nWilischstraße 11 · 09456 Annaberg-Buchholz \n03733 42001 · kunstkeller@web.de\nnach Vereinbarung · www.kunstkeller-annaberg.de
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DESCRIPTION:27. November – 1. März \n \nCarlfriedrich Claus beschäftigte sich zeit seines Lebens mit dem menschlichen Unterbewusstsein und inwieweit sich unterbewusste Kräfte in Schrift- und Lautsprache niederschlagen. Im kontinuierlichen Selbstexperiment schuf er Zeichnungen und Druckgrafiken\, die Denkprozesse sowie affekthafte Bewegungen visualisieren. Ab den 1980er Jahren widmete er sich in Form von akustischen Arbeiten vorsprachlichen Lautexperimenten\, die Momente vor der semantischen Artikulation einfangen. Im Jahr 1995 entwickelte Claus den sogenannten Lautprozessraum\, in dem die Besucher:innen die Laute durch ihre Bewegung selbstständig steuern können. Zum 30jährigen Jubiläum wird diese Installation rekonstruiert und lädt gemeinsam mit den Arbeiten auf Papier dazu ein\, in den umfangreichen Gedankenkosmos des Künstlers einzutauchen.
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