HOPE · Tino Helbig

Weltweit sind aktuell 125 Millionen Menschen vor Kriegen, Konflikten, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen auf der Flucht.

Binnenvertriebene: der Großteil, 68 bis 73 Millionen Menschen, sind innerhalb des eigenen Heimatlandes auf der Flucht.

Jährlich sterben oder verschwinden weltweit über 80.000 Menschen auf der Flucht. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. 

In der Ausstellung HOPE  werden diese unfassbaren Ereignisse der aktuellen globalen Flüchtlingskrise thematisiert. Tino Helbig lebt und und arbeitet in Zwickau.

Am Freitag, 28. August 2026,19 Uhr laden wir Sie und Ihre
Freunde herzlich zur Vernissage in unsere Galerie ein.

Die Ausstellung ist bis zum 2. Oktober 2026 von Dienstag bis Freitag 17 – 20 Uhr zu sehen.

Foto: Frank Maibier

Oscar e. V. im Weltecho | Galerie · Café · Bar · Bühne
Annaberger-Straße 24 · 09111 Chemnitz

LOB DES UNGEHORSAMS · GRAFIKBIENNALE 100 SÄCHSISCHE GRAFIKEN 2026

Vernissage und Preisverleihung 8. September 19.30 Uhr

Die 16. Biennale sächsischer Druckgrafik lenkt mit ihrem Leitthema den Blick auf aktuelle Herausforderungen für die eigene Urteilsbildung in gesellschaftlichen Prozessen. Mehr denn je sind emanzipierte Haltungen gefragt. 100 Arbeiten geben 100 Perspektiven.

Zum Wettbewerb der 16. Biennale hatten 113 Künstlerinnen und Künstler 301 Arbeiten eingereicht. Ausgewählt wurden Arbeiten von 66 Künstlerinnen und Künstlern. Für die 100 ausgewählten Grafiken galten der Jury die überzeugende grafische Form und die Prägnanz der künstlerischen Sprache als höchste Kriterien. Ihr gehörten Annette Schroeter (ehem. Prof. hgb Leipzig), Martin Buhlig (Kupferstichkabinett Dresden), Erik Stephan (Kunstsammlung Jena), Gunda Luyken (Druckkunstmuseum Leipzig) und Mathias Lindner (Neue Sächsische Galerie Chemnitz) an.

Frenzy Höhne – Der Preis – Daten, 2026, Siebdruck, 24 x 39 cm

Neue Sächsische Galerie
Moritzstraße 20 im Tietz, 1. OG · 09111 Chemnitz
0371 3676680 · info@nsg-chemnitz.de
Do – Mo 11 – 17 Uhr, Di bis 18 Uhr, Feiertage 11 – 17 Uhr

PROMPT+ · Ronald Christian Weise

Vernissage: Freitag 18. September 19:30 Uhr
Musik: Florian Kästner · Piano | Interview mit Frank Maibier

In ca. 50 Jahren künstlerischen Schaffens hat sich die Handschrift und das Interessenfeld Ronald Weises (*1960) künstlerischer Arbeit stetig verändert und weiterentwickelt.

Als Absolvent der HGB-Leipzig (1987) mit ausdrucksvollen Holzschnitten, expressiven figürlichen Motiven zugeneigt, folgte er immerwieder krerativ neuen technischen Möglichkeiten. Über die „Brotarbeit“ im angewandten Bereich wurden der Computer und die Fotografie für ihn weitere wichtige Werkzeuge und Ausdrucksmittel zur Umsetzung künstlerischer Projekte.

Mit der jahrzehntelangen Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit für den Chemnitzer Künstlerbund e.V. sowie den Oscar e.V. im Weltecho zeigen seine gebrauchsgrafischen Arbeiten stets hohen ästhetischen Anspruch und Ideenreichtum. So entstand die Fotoserie „women of jazz“ im Rahmen der Jazzkonzerte, die er für das Weltecho organisiert und dokumentiert.

Die in der Ausstellung gezeigten Grafiken, mit KI (Prompt) entwickelten, sind Ergebnis der fortwährenden spielerischen Suche das Künstlers nach neuen Ausdrucksformen. Was als nächstes kommt, bleibt offen. Das Suchen geht weiter.

Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund e.V.

Die Ausstellung ist geöffnet bis 22. November 2026
Sonntags 15 – 17 Uhr oder nach Vereinbarung, telefonische
Anmeldung unter 03721 38593 oder 0157 34628552

Rabbit Hole — Philipp Pink

Rabbit Hole (dt. Kaninchenbau) ist ein aus dem Englischen übernommener idiomatischer Ausdruck und beschreibt das Phänomen, gedanklich immer tiefer in ein bestimmtes Thema einzutauchen, dabei die Zeit zu vergessen und den Überblick zu verlieren. Der Begriff leitet sich ab vom Buchklassiker Alice im Wunderland.

Mit spitzer Mine und flotter Feder begegnet Philipp Pink (*1981, Dresden, seit 2007 in Berlin) der aktuellen Gemengelage und kommentiert gesellschaftspolitische Entwicklungen sowohl mit Schärfe als auch mit Humor. Den beißenden Spott eines Honoré Daumier oder George Grosz aufgreifend und beeinflusst von den Ausdrucksmöglichkeiten der Graffitikultur, locken uns die Arbeiten Philipp Pinks in die verschlungenen Tiefen des Kaninchenbaus.

Am Freitag, den 17. Juni 2026 um 19 Uhr, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage in unsere Galerie ein.

Die Ausstellung ist bis zum 21. August 2026 von Dienstag bis Freitag 17 – 20 Uhr geöffnet.

GALERIE OSCAR | Annaberger Straße 24 | 09111 Chemnitz
www.weltecho.eu | oscar@weltecho.eu | +49 371 9188055
geöffnet: Di – Fr 17 – 20 Uhr und nach Vereinbarung

2+2 · KLARHEIT & KONTRASTE

STEFANIE DITTMAN + GÜNTER DITTMANN · SABRINA VIVIAN GROH + SILVIO UKAT

Diese Ausstellungsreihe bringt zwei Mitglieder des CKB e.V. mit zwei Nichtmitgliedern zusammen, um die Kraft der Kreativität und den Austausch von Ideen zu zelebrieren.

Wir laden Sie ein, die Dialoge zwischen den Kunstwerken zu entdecken und die Synergien zu erleben, die aus dieser besonderen Zusammenstellung entstehen. Das Pluszeichen „+“ steht nicht nur für die Verbindung zwischen den Künstler*innen, sondern symbolisiert auch die Vielfalt der Perspektiven und Stile, die in dieser Ausstellung präsentiert werden. „2+2“ ist nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Raum für Begegnung, Austausch und Inspiration.

Chemnitzer Künstlerbund e. V. · Galerie + Projektraum
Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz

Jubilare + Gedenken …|70|80|95…

Austellung 7. Juli – 18. September | Mi. + Do. 11 – 17 Uhr, Fr 14 – 18 Uhr

Christine Beier · Elisabet Decker · Sybille Förster
Juliane Merkel · Evelin Münch · Anna Maria Naumann
Kerstin Rössler · Isolde Rossner · Hanna Siebenborn
Raimund Friedrich · Karl Herrmann · Vadim Kotchubeev

Mit dieser Ausstellung würdigen wir Künstler*innen, die in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern, ebenso wie jene, von denen wir
Abschied nehmen mussten.

Die Ausstellung versteht sich als Hommage an das Schaffen, das Wirken und die bleibenden Spuren dieser Künstler*innen.

Chemnitzer Künstlerbund e.V.
Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz

BASALT – Rainer Maria Schubert

Der Titel der Ausstellung rührt von den Felsformationen der Basaltsäulen am Scheibenberg im Erzgebirge. Mit diesem Ort ist Rainer Maria seit seiner Kindheit tief verwurzelt.

In seinen Werken gibt es Anklänge an die klassische Moderne und oft sieht man seinen Skulpturen an, dass sie vom Zeichnerischen kommen. Einfühlsam verbinden sich Skulpturen und graphische Arbeiten. Er ist aktives Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund e.V..

Am Samstag, 2. Mai 2026, 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage in unsere Galerie ein.

Die Ausstellung ist bis zum 5. Juni 2026 von Dienstag bis Freitag 17 – 20 Uhr zu sehen.

GALERIE OSCAR e.V. | Annaberger Straße 24 | 09111 Chemnitz
www.weltecho.eu | oscar@weltecho.eu | +49 371 9188055
geöffnet: Di – Fr 17 – 20 Uhr und nach Vereinbarung

JERUSALEM BERLIN Benyamin Reich

Buchvorstellung und Gespräch

Der in Berlin lebende Fotokünstler und Kurator Benyamin Reich zählt sich zur „Dritten Generation“, Enkeln und Urenkeln meist deutscher Juden, die von deutschen Faschisten in den Konzentrationslagern ermordet oder ins Exil gezwungen wurden. 

Reich wuchs vorrangig in Jerusalem auf und entstammt – sein Vater ist Rabbiner – einer ultra-orthodoxen Familie. Der bekennend schwule Künstler studierte 1992/93 an der Musrara School of Photography in Jerusalem und ab 1998 an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris. Nach weiteren Studien in Israel lebt und arbeitet er seit 2009 in Berlin.

Seine fotografische Arbeit beschäftigt sich mit den komplexen Schnittpunkten zwischen jüdischer Identität, Sexualität und Zugehörigkeit in Berlin. Er war im Zusammenhang der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 dreimal nach Chemnitz und in die Region eingeladen. Die Kunstgalerie „Altes Erbgericht“ der Stadt Mittweida widmete ihm im Jahr 2022 eine Soloausstellung, 2025 war er u.a. auch als Kurator an dem „Mittweida Sukkot“ beteiligt. Im Jahr 2026 erschien im Berliner Secession Verlag das Buch „Benyamin Reich: BERLIN JERUSALEM“, für das der Schriftsteller Simon Strauss und der in Chemnitz lebende Kurator Alexander Ochs Texte beitrugen. 

Der Abend im WELTECHO ist einem Gespräch zwischen dem Künstler und Alexander Ochs zum genannten Buch und Reichs Arbeit gewidmet. Der Künstler ist Gast der GALERIE OSCAR e.V. im WELTECHO.

Dienstag 19. Mai 2026, 19 Uhr | Eintritt frei

Foto: Benyamin Reich, Abba, Berlin 2016; © Benyamin Reich

Oscar e. V. im Weltecho | Galerie · Café · Bar · Bühne
Annaberger-Straße 24 · 09111 Chemnitz