@der.verfall.online

STEPHAN JÄSCHKE und STEFAN SCHWARZER

8. Februar – 6. März · Vernissage 8. Februar 20 Uhr
mit 24 h nonstop Performance mit quietschbunten und zuckersüßen, toxischen Cocktails, Musik, Essen, Lesungen, Projektionen und Gesprächen.

Unter dem Titel @der.verfall. online präsentieren Stephan Jäschke und Stefan Schwarzer in einer gemeinsamen Ausstellung Ihre Arbeiten.

In einem virtuellen über einen Zeitraum von mehreren Monaten währendem permanenten Prozess der künstlerischen Interaktion, Intervention und Manipulation auf Social-Media-Plattformen, wie u.a. Instagram und Facebook, begeben sich die beiden Künstler auf die Suche nach dem Zustand der heutigen Welt.

STEFAN SCHWARZER

1984 geboren in Leipzig. Lebt und arbeitet in Halle und Havanna.

Als Weltreisender arbeitet Stefan Schwarzer vor allem unterwegs. Immer in Verbindung zumjeweiligen Ort entstehen umfangreiche Serien von Bunts zeichnungen, die sensibel und aufmerksam die spezifische Stimmung seiner Aufenthaltsorte dokumentieren. Seit einem Auslandsstudium auf Kuba im Jahre 2013 stand die Hauptstadt Havanna in ihrer ganzen Vielfalt im Fokus seines künstlerischen Scha ens. In den letzten 10 Jahren erhielt der in Halle lebende Künstler zahlreiche Stipendien und Kunstpreise.

STEPHAN JÄSCHKE

Stephan Jäschke wurde 1985 in Weimar geboren, schloss sein Studium mit Auszeichnung ab und war Meisterschüler an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Prof. Astrid Klein.

Stephan Jäschke erarbeitet anspielungsreiche Werke, die offensiv mit aktuellen Realitäten und Referenzen umgehen und bindet sie in die Diskurse über die Entwicklung der Kunst, insbesondere der Malerei und Skulptur im 21. Jahrhundert ein. Hierbei bewegt er sich in einem weiten Feld von Zeichnung, Malerei, Installation, Objekt über Skulptur und Performance. In seinen vielfältigen Arbeiten geht es um Erwartungen, Vorurteile, Klischees, gesellschaftliche Bedingungen, kunsthistorische Traditionen und klassische Themen der Malerei.

weltecho · galerie OSCAR
Annaberger-Straße 24 · 09111 Chemnitz
Di – Fr 17 – 21 Uhr und nach Vereinbarung

EIN VOGEL IM KOPF _ _ _ _ _ AGUSTÍN GARCÍA GARCÍA

Vernissage 22. Februar 19 Uhr

Agustín García García, Mit beiden Beinen auf festem Boden, 2020, Zeichnung

Den Kopf in den Sand zu stecken und so zu tun als ob das Problem nicht existiere, könnte vielleicht nicht der richtige Weg sein. Mehr als zehn Jahre die goldenen Eier der Gans aus- zubrüten um heute kein Auge zu zudrücken. Eine andere symbolische Erklärung basiert auf der fiktiven Überlieferung, dass gemei- ne Straußenweibchen nicht auf ihren Eiern sitzen, sondern sie unaufhörlich anstarren bis diese schlüpfen. Da, sobald sie aufhören sollten darauf zu starren, sei es auch nur für eine Sekunde, die Eier verderben würden.

DRUCKSTOCK GLASKASTEN
Jakobstraße 42 · 09130 Chemnitz

Sa. + So. 16 – 20 Uhr und nach Vereinbarung 

Susanne Werdin

STILLE WINKEL

bis 23. August – Druckgraphik und Bildobjekte

Kunst für Chemnitz
HECK-ART-GALERIE

Mühlenstraße 2 · 09111 Chemnitz

JENS HUNGER · VERNISSAGE

Malerei und Grafik
5. März – 30. April · Vernissage 5. März 19:30 Uhr

Chemnitzer Kunstverein LATERNE e.V.
Karl-Liebknecht-Straße 19 · 09111 Chemnitz

QUO VADIS – DAGMAR RANFT-SCHINKE

Wissenschaft trifft Kunst

Vernissage 7. November 18 Uhr

ICH, der Roboter (Leinwand, 2017), Foto: László Tóth

Das Fraunhofer ENAS begrüßt zur 20. Ausstellung der Reihe Wissenschaft trifft Kunsteine der Wissenschaft zugewandte, experimentierende und grenzenlos denkende Chemnitzer Künstlerin.

In ihren Bildern und Grafiken führt Dagmar Ranft-Schinke uns die Möglichkeiten von Wissenschaft oft mit einem Augenzwinkern aber immer auch kritisch vor.

Fraunhofer ENAS, Technologie-Campus 3 in Chemnitz.
Mo – Fr nach Vereinbarung

SONJA BELZ · GEKLÖPPELTE GRAFIK

Vernissage 13. Oktober 19 Uhr

Meine erste Ausstellung hatte ich im August 2001 in Annaberg. Diese wurde gelobt wegen des „Ideenreichtums“, der „technischen Vielfalt“ und der „grafischen Raffinessen“ (Gästebucheintrag). Seither hatte ich inzwischen 20 Personalausstellungen als „Geklöppelte Grafik“ – die weiteste davon war in Hennef bei Köln. Einzelne Arbeiten von mir waren auch im europäischen Ausland. Ich klöppel also schon seit Jahrzehnten mit Freude.

Sonja Belz löste sich schon in den 80er-Jahren von den traditionellen Industriemustern des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie zeichnete, zeichnete, zeichnete: Blumen, Gräser, Bäume, Äste und Zweige. Das Erste, was sie davon 1986 ins Klöppeln umsetzte, waren Orchideen, d.h. sie klöppelte und klöppelt noch heute nach Zeichnung.

Der Chemnitzer Künstlerbund präsentiert Arbeiten aus ihrem umfangreichen fast 70-jährigen künstlerischen Schaffen.

Worte | Diana Kopka · Musik | Ehepaar Laabs

Chemnitzer Künstlerbund e.V. – Projektraum
Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz
Di, Mi, Do 11 – 17 Uhr, feiertags geschlossen

KONSTRUKTIVE ÜBUNG – WILHELM MÜLLER (1928 – 1999)

Vernissage 17. November 11 Uhr

Einführung: Dr. Ina Adler
Musik: Ensemble 01, in Memoriam Georg Katzer (1935 – 2019)

Geöffnet: Mi 16 – 20 Uhr, Sa 14 – 18 Uhr und nach Vereinbahrung

Galerie Agricolastraße im Morgner-Archiv Chemnitz
Agricolastraße 25 · 09122 Chemnitz

ibug 2019 · Reichenbach im Vogtland

2019 zieht die ibug für ihre 14. Ausgabe nach Reichenbach im Vogtland. Ab Mitte August wird hier das ehemalige Bahnbetriebswerk an der Ecke Greizer Straße und Friedensstraße zur Leinwand und Spielwiese für rund 100 Künstler*innen aus aller Welt.

Zwei Wochenenden lang – vom 23. bis zum 25. August sowie vom 30. August bis zum 1. September – können Neugierige und Kunstliebhaber*innen dann in einer Ausstellung auf Zeit eine Symbiose aus Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Performance und Multimedia erleben.
Dazu gibt es auch in diesem Jahr ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Führungen und Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen, einem Kunstmarkt und Musik. Zwischen den Festivalwochenenden sind außerdem Angebote für Schulklassen geplant.

Damit die Kunstwerke, die Besonderheiten des Geländes, die Geschichte der Brache und die Eindrücke hinter den Kulissen auch langfristig dokumentiert werden können, ist es uns ein Herzensanliegen, ein jährlich erscheinendes Buch zum Festival zu produzieren.

Das erste Chemnitzer Buch 2017 ist bereits produziert und druckfertig, mit der Produktion des Zweiten 2018 wollen wir bei erfolgreichem Abschluss der Kampagne im Mai beginnen. Jeder Künstler* ist mit seinem Werk auf einer Doppelseite abgebildet und mit seinen Kontaktdaten vertreten. Ihr erfahrt Infos zur Geschichte der beiden ehemaligen Fabriken, in Wort und Bild, auf deutsch und englisch. Und natürlich zeigen wir bis jetzt unveröffentlichte Bilder zu Details, Team und Stimmung hinter den Kulissen.

ibug-art.de