Ausstellungskalender

Aug
14
So
AUSSCHNITT · HARTMUT RADEMANN @ DRUCKSTOCK GLASKASTEN
Aug 14 um 16:00 – 22:00

15. Juli – 14. August · Vernissage 15. Juli 18 Uhr

Die Ausstellung zeigt Holzschnitte und Sägeskulpturen basierend auf autobiografischen Skizzen des Künstlers.

Aug
15
Mo
STEFFEN HEIL + MATTHIAS ZWARG @ Dorfgalerie Auerswalde · 09244 Lichtenau · Am Vorwerk 8a
Aug 15 um 0:00 – 0:00

Fotografie und Texte

14. Juni – 5. August 

450 JAHRE AUGUSTUSBURG @ Turmgalerie Schloss Augustusburg
Aug 15 um 9:00 – 18:00

Bilder und Grafiken der Augustusburg aus Sammlungen, Nachlässen und Leihgaben von Privatpersonen in der Turmgalerie Schloss Augustusburg

6. August – 30. Oktober · Vernissage 6. August 15 Uhr * Täglich zu den Öffnungzeiten der Burg zu sehen.

 

11 JAHRE SALZ – UND WEITER ALS WÄR‘ NICHTS GEWESEN @ Neue Sächsische Galerie
Aug 15 um 11:00 – 17:00

24. Mai – 11. September

Werkstatt und Verlag im kollektiven Experimentiermodus 

Ein Buch – das Ziel bleibt gleich, der Weg dahin wandelt sich stetig. Die Werkstatt von Silvio Zesch zeigt die Dynamik künstlerischer Prozesse, ihren Eigenwert als Lebenserfahrung und Geburtshelfer unerwarteter Prozesse.Energie, Virtuosität und Herzlichkeit des Gastgebers treiben seine KünstlerkollegInnen zu neuen Ufern. Eine reiche, experimentierfreudige Buchreihe ohne Worte vom einfachsten Offsetdruckbändchen bis zu feinstem Handdruck mit Handbindung entstand.

Dominik Meyer, 2021, Ganz altes Hemd, 22×30, Siebdruck, aus 11 Jahre SALZ
GEDANKENRAUSCHEN @ Neue Sächsische Galerie
Aug 15 um 11:00 – 17:00

GrafikPartitur4

ORLANDO großformatige Druckgrafik. Linienätzung, Mezzotinto, Linolschnitt, ENRICO OLIVANTI Gitarre, Elektronik

Meterlange Radierungen, mit der Nadel gezeichnet eröffnen einen Wolkenreigen – Einzeldrucke ergänzen sich großflächig zu einer Wasserbewegung – im sanften Licht eines erwachenden Morgens wird auch der dunkle Wald allmählich durchsichtiger. ORLANDO radiert weniger die Gegenstandswelt als das Licht und die sich mit ihm ausbreitenden Gefühle des Einzelnen in der Natur. Es geht um Urerfahrungen, die neu formuliert werden. ORLANDO arbeitet in Bildern der Natur, gelegentlich durchsetzt von Zeugnissen menschlicher Gegenwart. Sie bewegt sich auf der Ebene mythischer Erzählungen und Erfahrungen – greifbar und unbegreifbar zugleich. Ihre Grundfarbe ist das Schwarz, das Medium die Druckgrafik, ausgeführt als Mezzotinto, Linienätzung oder Linolschnitt.

ORLANDO  1984 in Quedlinburg geboren I 2004 – 2013 Studium an der HfBK Dresden, Klasse für Bildpoesie bei Peter Bömmels, Grundstudium bei Elke Hopfe, Wolfram Hänsch I 2008

DIE STUMMEN HUNDE · SERGIO VESELY @ Gellert-Museum Heinichen
Aug 15 um 13:00 – 17:00

Illustrationen zu kubanischen Fabeln

17. April – 9. Oktober

VON ANGSTHASE BIS ZIEGENPETER @ Gellert-Museum Heinichen
Aug 15 um 13:00 – 17:00

CHRISTINE SALZMANN, Leipzig bis 31. Oktober

Illustrationen und Landschaften von Christine Salzmann, Leipzig. Die Künstlerin stammt aus Weimar und lebt seit ihrem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Neben ihren präzise gezeichneten Landschaften beeindrucken die aus Tusche, Aquarellfarben und Buntstiften dicht gearbeiteten Illustrationen für Kinderbücher. Mit dieser Sonderausstellung stellt sie sich erstmals umfassend vor. Von insgesamt vier präsentierten Buchkonzepten sind zwei bereits erschienen, zwei harren noch der Veröffentlichung. Unschwer zu erkennen: Sie hat eine Vorliebe für Verspieltes und Tierisches, vor allem für Mäuse, sie begeistert sich für England, doch die Bilderreise reicht weiter bis nach Italien oder New York. Mit Rätseln oder kreativen Zugängen kann man die Vielgestaltigkeit der Arbeiten intensiver entdecken.

Aug
16
Di
IMMER WIEDER MENSCHLICHES · REGINA FRANKE @ Galerie art gluchowe · Glauchau
Aug 16 um 0:00 – 0:00

4. August – 25. September · Vernissage 4. August 19 Uhr

Zeichnungen/Collagen/Mischtechniken

 

STEFFEN HEIL + MATTHIAS ZWARG @ Dorfgalerie Auerswalde · 09244 Lichtenau · Am Vorwerk 8a
Aug 16 um 0:00 – 0:00

Fotografie und Texte

14. Juni – 5. August 

450 JAHRE AUGUSTUSBURG @ Turmgalerie Schloss Augustusburg
Aug 16 um 9:00 – 18:00

Bilder und Grafiken der Augustusburg aus Sammlungen, Nachlässen und Leihgaben von Privatpersonen in der Turmgalerie Schloss Augustusburg

6. August – 30. Oktober · Vernissage 6. August 15 Uhr * Täglich zu den Öffnungzeiten der Burg zu sehen.

 

RETREAT · Gruppenausstellung @ e.artis contemporary
Aug 16 um 10:00 – 17:00

… mit Arbeiten von ILONA KÁLNOKY, JEPPE LAUGE u.a.

10. Juni – 26.August

Mo 10 – 14 Uhr | Di – Fr. 10 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

SPHINX UND FAMA @ Kleine Galerie Hohenstein-Ernstthal
Aug 16 um 10:00 – 17:00

FRIEDRICH HÖFER, Reichelsheim -Skulptur / Holzschnitt / Zeichnung

10. Juni – 21. August

11 JAHRE SALZ – UND WEITER ALS WÄR‘ NICHTS GEWESEN @ Neue Sächsische Galerie
Aug 16 um 11:00 – 17:00

24. Mai – 11. September

Werkstatt und Verlag im kollektiven Experimentiermodus 

Ein Buch – das Ziel bleibt gleich, der Weg dahin wandelt sich stetig. Die Werkstatt von Silvio Zesch zeigt die Dynamik künstlerischer Prozesse, ihren Eigenwert als Lebenserfahrung und Geburtshelfer unerwarteter Prozesse.Energie, Virtuosität und Herzlichkeit des Gastgebers treiben seine KünstlerkollegInnen zu neuen Ufern. Eine reiche, experimentierfreudige Buchreihe ohne Worte vom einfachsten Offsetdruckbändchen bis zu feinstem Handdruck mit Handbindung entstand.

Dominik Meyer, 2021, Ganz altes Hemd, 22×30, Siebdruck, aus 11 Jahre SALZ
DES PUDELS KERN @ Museum Gunzenhauser
Aug 16 um 11:00 – 18:00

12. Juni – 4. September

Illustrationen von 1900 bis heute

»Das also war des Pudels Kern!« ruft Goethes Faust erstaunt, als sich das Tier in Mephisto verwandelt. Noch heute wird dieser Ausdruck verwendet, um auf das Wesentliche oder den Kern einer Sache hinzuweisen. Auch der Illustration liegt die Eigenschaft des Sichtbarmachens, Zuspitzens und Kommentierens zugrunde. Erstmalig präsentiert die Ausstellung Grafiken aus dem Sammlungsbestand des Museums Gunzenhauser, die nach literarischen Vorlagen, Gedichten, Erzählungen und Märchen entstanden sind.

Darunter befinden sich Illustrationen von Marcus Behmer zu Honoré de Balzac, Oscar Wilde, E.T.A. Hoffmann und Voltaire, Karl Walsers Leonce und Lena, Karl Hubbuchs Mappe mit Radierungen zu Goethes Faust und David Hockneys Serie zu den Märchen der Gebrüder Grimm. In Auseinandersetzung mit den Werken der Sammlung zeigt die Klasse für Illustration der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig von Thomas Matthaeus Müller und Katja Schwalenberg zeitgenössische Arbeiten in der Ausstellung.

DIE WELT IM KASTEN @ SCHLOSSBERGMUSEUM
Aug 16 um 11:00 – 18:00

10. Juli – 11. September

Guckkastenbilder aus dem 18. Jahrhundert

Die Illusion einer Reise in ferne Städte versprachen Schausteller um 1760 auf Jahrmärkten, wenn sie ihr Publikum in einen Kasten schauen ließen. Ein oder zwei optische Linsen und Spiegel sowie perspektivisch gesteigerte Abbildungen erlaubten den Blick auf Gondelkähne und Segelschiffe, Schlösser und Kathedralen, Gärten und Luftschiffe. Die 35 farbenfrohen Blätter der Grafiksammlung des Schloßbergmuseums entstammen Verlagen aus Paris, London, Augsburg und Bassano del Grappa. Die Beschreibungen wurden zumeist in Deutsch und Französisch verfasst. Der Titel des kolorierten Blattes, hier zum Beispiel zur zweiten Luftreise von Jacques Alexandre César Charles mit den Brüdern Robert im königlichen Garten der Thuillerien in Paris am 1. Dezember 1783, erscheint über dem Bild seitenverkehrt, um beim Betrachten im Guckkasten lesbar zu sein.

GEDANKENRAUSCHEN @ Neue Sächsische Galerie
Aug 16 um 11:00 – 17:00

GrafikPartitur4

ORLANDO großformatige Druckgrafik. Linienätzung, Mezzotinto, Linolschnitt, ENRICO OLIVANTI Gitarre, Elektronik

Meterlange Radierungen, mit der Nadel gezeichnet eröffnen einen Wolkenreigen – Einzeldrucke ergänzen sich großflächig zu einer Wasserbewegung – im sanften Licht eines erwachenden Morgens wird auch der dunkle Wald allmählich durchsichtiger. ORLANDO radiert weniger die Gegenstandswelt als das Licht und die sich mit ihm ausbreitenden Gefühle des Einzelnen in der Natur. Es geht um Urerfahrungen, die neu formuliert werden. ORLANDO arbeitet in Bildern der Natur, gelegentlich durchsetzt von Zeugnissen menschlicher Gegenwart. Sie bewegt sich auf der Ebene mythischer Erzählungen und Erfahrungen – greifbar und unbegreifbar zugleich. Ihre Grundfarbe ist das Schwarz, das Medium die Druckgrafik, ausgeführt als Mezzotinto, Linienätzung oder Linolschnitt.

ORLANDO  1984 in Quedlinburg geboren I 2004 – 2013 Studium an der HfBK Dresden, Klasse für Bildpoesie bei Peter Bömmels, Grundstudium bei Elke Hopfe, Wolfram Hänsch I 2008

GOTISCHE SKULPTUR IN SACHSEN @ SCHLOSSBERGMUSEUM
Aug 16 um 11:00 – 18:00

GOTISCHE SKULPTUR IN SACHSEN

 

Dank der großzügigen konzeptionellen Haltung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist seit dem 21. Juni 2009 im Chemnitzer Schloßbergmuseum die einzigartige Sammlung Gotische Skulptur in Sachsen zu sehen.

Die Idee des Projektes beruhte auf einer gemeinsamen Initiative von Dr. Moritz Woelk, Direktor der Skulpturensammlung Dresden, in Übereinstimmung mit Prof. Dr. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, und Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz. Es handelte sich dabei um die Zusammenführung von mittelalterlichen Skulpturen, die
bislang dahin auf der Albrechtsburg in Meißen, in der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und im Schloßbergmuseum in Chemnitz gezeigt wurden.

Dass diese beeindruckenden sächsischen Sonderformen eines epochalen europäischen Stiles seither an einem einzigen Ort zu besichtigen sind, ist nicht nur der generösen Haltung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu verdanken, sondern auch der Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, Barbara Ludwig, die sofort die Chance einer einmaligen kulturellen Bereicherung für die Stadt Chemnitz erkannte. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Heidemarie Lüth, Kulturbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, wäre die Realisierung des Projektes schwerlich gelungen.

Geografisch gesehen stammen die gezeigten Objekte aus der gesamten Region Sachsen und decken den Raum zwischen dem westlichen Erzgebirge und der Oberlausitz im Osten ab. Der überwiegend skulpturale Teil der Ausstellung wird durch einige Altarretabel und hochrangige Werke spätgotischer Tafelmalerei ergänzt. Hervorgegangen aus dem einstigen Chemnitzer Benediktinerkloster stellt das Museum mit seiner ursprünglich sakralen Funktion ein würdiges Umfeld für die Ausstellungsstücke dar, die ursprünglich einen liturgischen Zweck im Kirchenraum zu erfüllen hatten. Die benachbarte, bis ca. 1533 errichtete Schloßkirche veranschaulicht mit der dortigen vom Meister H.W. geschaffenen Geißelsäule, dem Nordportal des Franz Maidburg und dem Katharinenaltar im Chor die ursprüngliche Zweckbestimmung solcher Ausstattungsstücke in einem Gotteshaus.

LEBENSLINIEN · MICHAEL MORGNER @ KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ
Aug 16 um 11:00 – 18:00

bis 31. Oktober

Was prägt ein Menschenleben? Für den Chemnitzer Künstler Michael Morgner sind es Kriegs- und Verlusterfahrungen, der Einfluss politischer Regime auf die persönliche Freiheit, Tod und Angst, aber auch deren Überwindung, das Aufstehen nach Schicksalsschlägen und die Neuanfänge nach gesellschaftlichen Umbrüchen. Diese existenziellen Themen verhandelt er in seinen künstlerischen Arbeiten.

Aufgewachsen in Einsiedel, wo er bis auf kurze Unterbrechungen heute noch wohnt, erlebte er in seinen ersten Lebensjahren die Kriegszerstörung seines Heimatortes und die Folgen der nationalsozialistischen Diktatur. Diese frühen Erinnerungen, die Schuld der Deutschen an den Verbrechen des NS-Regimes aber auch das Leben in der DDR waren Themen und Erfahrungen, die Morgners künstlerische Fragestellungen prägten. Rückzugsräume für seinen Schaffensprozess fand er im kollektiven Arbeiten innerhalb der Künstlergruppe Clara Mosch (1977 – 1982) sowie in der Natur, an den Stränden von Ahrenshoop oder den Wäldern um Einsiedel. Im Jahr seines 80. Geburtstags blickt die Ausstellung zurück auf eine ereignisreiche Künstlerkarriere und ein umfangreiches Werk. Gezeigt werden Gemälde und Arbeiten auf Papier verschiedener Schaffensphasen, darunter auch Werke, die im Jahr 2020 durch einen Ankauf und eine großzügige Schenkung in die Kunstsammlungen kamen und erstmals hier präsentiert werden.

Um die Aktualität von Morgners künstlerischen Fragestellungen zu unterstreichen und sie um zusätzliche Perspektiven zu erweitern, zeigt die Ausstellung außerdem Arbeiten junger künstlerischer Positionen von Deborah Geppert, Ayala Shoshana Guy, Michelle Harder und Jana Mila Lippitz.

Malerei und Plastik der Klassischen Moderne – Karl Schmidt-Rottluff und der Expressionismus @ KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ
Aug 16 um 11:00 – 18:00

Das programmatische Selbstverständnis der städtischen Kunstsammlungen ist seit ihrer Gründung 1920 auf die Gegenwartskunst gerichtet. Die hier getroffene Auswahl zeigt ergänzend zur Galerie der Moderne im obersten Geschoss und der Ausstellung „Brücke und Blauer Reiter“ weitere repräsentative Werke der Klassischen Moderne; darunter von Heinrich Campendonk, Lyonel Feininger, Max Beckmann, Carl Hofer, Gabriele Münter und, exemplarisch, auch zeitgenössischen Künstlern.

 

MALEREI UND PLASTIK VON DER SPÄTROMANTIK BIS ZUM HISTORISMUS @ KUNSTSAMMLUNGEN CHEMNITZ
Aug 16 um 11:00 – 18:00

Sammlungspräsentation

Als der Symbolismus in der Mitte des 19. Jahrhunderts aufkam, war er weniger eine künstlerische Stilrichtung, denn eine Geisteshaltung, die mit den Umbrüchen der Industrialisierung einherging. Dem von Nietzsche propagierten philosophischen Ende der Religion standen in der Bildenden Kunst verschiedenste Ansätze wie Mystizismus, Symbolismus und ein strenger aus Historismus und Romantik erwachsener Akademismus gegenüber. Hingegen wurden vor allem der Realismus und Naturalismus Aushängeschild und Erkennungszeichen eines sozialen Bewusstseins. Neben einem spätromantischen Interesse an der Portraitkunst, Genrestudien, Landschaftsdarstellungen aus der eigenen Region, wurden klassisch antike Themen neu interpretiert. Die wilhelminische Zeit nach dem Krieg 1870 – 1871, auch Gründerzeit genannt, war von großen sozialen Gegensätzen geprägt. Viele Auftragswerke in öffentlichen und privaten Räumen, in üppigen Ausstattungen und prunkvollen, reichverzierten Dekor entstanden. In der deutschen Kunst begann ein Wettstreit unterschiedlichster künstlerischer Positionen, innerhalb und außerhalb der großen Akademien in München, Dresden und Düsseldorf, von deren Vertretern wir hier repräsentative Beispiele zeigen.

 

Otto Dix und die Neue Sachlichkeit @ Museum Gunzenhauser
Aug 16 um 11:00 – 18:00

Nach expressionistischen, futuristischen und dadaistischen Anfängen im künstlerischen Werk von Otto Dix kommt es um 1921 zu einer spürbaren formalen Beruhigung. Der Künstler entwickelt einen ganz eigenen kritischen Realismus, der altmeisterliche Technik mit beißender Gesellschaftskritik verbindet, und wird zu einem der bedeutendsten Protagonisten der Neuen Sachlichkeit. Unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wird er als erster deutscher Künstler aus seiner Akademieprofessur in Dresden entlassen.

Er flieht mit seiner Familie nach Hemmenhofen am Bodensee und zieht sich in ländlicher Umgebung in die Innere Emigration zurück. Unter dem Verlust seiner bisher wichtigsten Inspirationsquelle, das Milieu der Großstadt, entstehen nun vor allem Landschaftsbilder, die in der aufwändigen Lasurtechnik der altdeutschen Tafelmalerei ausgeführt werden. In diesen im Atelier entstandenen Kompositionen reflektiert Dix mithilfe bedrohlich erscheinender Naturgewalten versteckt das aktuelle politische Zeitgeschehen.

RED RAIN @ Kunst für Chemnitz HECK-ART-GALERIE
Aug 16 um 11:00 – 16:00

SVEN SCHMIDT, Gera bis 28. August

Kohlezeichnungen zum Thema: IRRUNGEN DER MENSCHHEIT

betitelt: „Falsche Fährte“ Serie Malerei

 

TANZ DIE MASCHINE · ANDRZEJ STEINBACH @ Museum Gunzenhauser
Aug 16 um 11:00 – 18:00

9. Juli – 16. Oktober

 

Das Dokumentarische der Fotografie begreift der in Chemnitz aufgewachsene Andrzej Steinbach nicht mehr als Abbild der äußeren Wirklichkeit, sondern setzt bewusst auf Inszenierungen, um sich gesellschaftlichen Themen zu widmen. Dabei nutzt er das der Fotografie immanente Wirklichkeitsversprechen für mediale und politische Fragestellungen. Gegenstand der Chemnitzer Ausstellung Tanz die Maschine ist die Arbeit; Menschen, Körper, Maschinen und ihr Tun sind das Motiv. In Bildserien und medienübergreifenden konzeptuellen Arbeiten befragt der Künstler dabei Normierungen und Wahrnehmung, Räume und spezifische Zuschreibungen. Kulturelle Symbolik, Geschichte, soziale Praxis und deren Bedeutung für Individuen und ihre Identitätsbildung spiegeln dabei das zentrale Interesse seiner künstlerischen Arbeit.

DIE STUMMEN HUNDE · SERGIO VESELY @ Gellert-Museum Heinichen
Aug 16 um 13:00 – 17:00

Illustrationen zu kubanischen Fabeln

17. April – 9. Oktober