scribentismus – VALERI SCHERSTJANOI

Vernissage 19. Oktober 20 Uhr

Zeichnungen, Installation

Einführende Worte von Dr. Friedrich W. Block, Kassel

Valeri Scherstjanoi: Geboren wurde ich im Jahr 1950 in einer Erdölraffinerie der kasachischen Steppe. Dort in der Nähe
befanden sich Baracken und Erdhütten – der Gulag. 

Meine Mutter ist von den Sowjets aus ihrer Heimat Litauen nach Kasachstan im Mai 1941 verschleppt worden. Ich lebe seit fast 40 Jahren in Berlin, hatte bis 1990 viele Jobs, arbeitete nebenberuflich im Verlag der Kunst, Dresden und für die Zeitschrift Bildende Kunst im Henschelverlag, Berlin. Wichtig waren für mich die Begegnungen mit Rudolf Mayer, Carlfriedrich Claus, Georg Brühl und Robert Rehfeldt.  

Meine Hauptbeschäftigungen nach 1989 bis 2017 waren: 
Lautdichtungen, Hörspiele und Künstlerbücher sowie Übersetzungen der Gedichte der russischen Futuristen u.a.

weltecho · galerie OSCAR
Annaberger-Straße 24 · 09111 Chemnitz
Di – Fr 17 – 21 Uhr und nach Vereinbarung

2+1

RAINER-MARIA SCHUBERT & ZORIK DAVIDYAN + VIVIEN NOWOTSCH

15. Oktober – 29. November

Vernissage 15. Oktober 19 Uhr

Erstmals kreuzten sich die Wege der Künstler an der Fortis Akademie in Grüna. 

Die Künstler Rainer Maria Schuber und Zorik Davidyan unterrichteten und förderten dort als Lehrende, junge künstlerisch ambitionierte Menschen. Einige schlugen nach ihrer Ausbildung den Weg eines Studiums an verschiedenen Kunsthochschulen ein. 

Eine von ihnen war Vivien Nowotsch. Rainer Maria Schubert und Zorik Davidyan 

berieten und unterstützten beim Bewerbungsprozess und freuten sich mit den zukünftigen Kunststudenten über die Zusagen der Hochschulen. Vivien Nowotsch studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Nach ihrem absolvierten Studium zog es sie zurück nach Chemnitz, wo der Kontakt zwischen den drei Künstlern nun auf einer neuen Ebene begann. Es entstand die Idee, im Rahmen des Konzeptes der „2 + 2“
Ausstellungen des CKB, eine gemeinsame Ausstellung zu entwickeln.

Worte: Diana Kopka
Musik: Tobias Brunn

Zorik Davidyan, Schlafende Frau. Mischtechnik. 80 x 120

Chemnitzer Künstlerbund e.V. – Projektraum
Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz
Di, Mi, Do 11 – 17 Uhr, Fr 13 – 18 Uhr, feiertags geschlossen

20 SÄCHSISCHE KÜNSTLER …

… aus fünf privaten Sammlungen

Vernissage 12. Oktober 17 Uhr

Carl-Heinz Westenburger

Elisabeth Ahnert, Irene Bösch, Carlfriedrich Claus, Hermann Glöckner, Herta Günther, Sylvia Graupner, Albert Hennig, Hans Heß, Günter Hofmann, Günther Hornig, Lothar Kittelmann, Osmar Osten, Curt Querner, Dagmar Ranft-Schinke, Otto Sander-Tischbein, Fritz Schönfelder, Andreas Schüller, Klaus Sobolewski, Carl-Heinz Westenburger, Albert Wigand 

Kunstkeller · Annaberg
Wilischstraße 11 · 09456 Annaberg-Buchholz
nach Vereinbarung

 

VON SCHMETTERLINGEN UND DRACHEN

Fotografie und Textile Schätze südchinesischer Bergvölker.

Vernissage 24. August 20 Uhr

Kleidung hat in allen Kulturen eine große Bedeutung, offenbart eine Volks-, Stammes- oder Gruppenzugehörigkeit, ist Ausdruck einer internationalen Modeströmung. Sie sagt nicht nur etwas über die gesellschaftliche Stellung des Trägers aus, sondern kann ebenso ein Zeichen von Individualität und persönlicher Abgrenzung sein.

FRIEDHELM PETROVITSCH dokumentiert seit 2003 auf seinen Reisen in die Provinzen Yunnan, Guanxi, Guizhou und Sichuan das Leben der 56 von der chinesischen Regierung offiziell anerkannten Ethnien, nicht nur durch beeindruckende Fotografien, sondern auch mit einer umfangreichen Sammlung von Textilien, die er in dieser Ausstellung zugänglich macht.

Sa. 28. + So. 29. September 13 Uhr, 15 und 17 Uhr · Weltecho, Galerie, Cafe
* Führung mit FRIEDHELM PETROVITSCH und Filmvorführung
„Der schnellste Weg ins Fettnäpfchen – Ein China-Knigge für Unternehmer“ (24 min.)

weltecho · galerie OSCAR
Annaberger-Straße 24 · 09111 Chemnitz
Di – Fr 17 – 21 Uhr und nach Vereinbarung

FRÜHER HAT ER PORNOS GEMACHT, HEUTE SAMMELT ER FLASCHEN.

SEBASTIAN JUNG

Vernissage 21. September 16 Uhr

In einem Leerstehenden Altbau in Chemnitz-Sonnenberg wird sich Sebastian Jung mit Glücksversprechungen auseinandersetzen und das Aufbrechen animalischer Triebe thematisieren, in einer Zeit, in der die Gefahr eines sozialen Abstieges allgegenwärtig ist.

Ausstellungsort: Zietenstraße 19, 09130 Chemnitz
geöffnet: 28.09.: 11-18 Uhr, 29.09.: 11-18 Uhr, 05.10.: 15-18 Uhr, 12.10.: 15-18 Uhr

Eine temporäre Ausstellung der Galerie HINTEN in der leerstehenden Zietenstr. 19.

WORTGEFECHT

CHRISTIAN AWE

Vernissage 20. September 19 Uhr

gioia I 2019, acrylic on canvas, 110 x 145 cm 1/3

e.artis contemporary präsentiert aktuelle Werke von Christian Awe (*1978, Berlin).
Seine komplexen und farbintensiven Werke, die aus bis zu 15 Schichten bestehen, erhalten durch die inhaltliche Auseinandersetzung mit aktuellen Themen neben der künstlerischen auch eine gesellschaftspolitische Relevanz.

Awe engagiert sich für eine Vielzahl von Kunst- und Sozialprojekten. So setzt sich der Künstler mit besonderen Charity-Editionen für den Bau einer Schule und eines Hospitals in Burkina Faso ein.

* WENDUNGEN – Filmvorführung: 28. + 29. September 11 – 18 Uhr Film des Künstlers über die Wendungen von der Entstehung seines Werkes hin zu seinem Engagement für Afrika.

Mo 10 – 14 Uhr | Di – Fr. 10 – 17 Uhr und nach Vereinbarung 

wende mittendrin

Vernissage 10. September

Künstlerische Lebenswege markiert vom Einschnitt der Wende.

Die Ausstellung begreift die politische Wende von 1989/1990 als einen markanten Impuls für das Werk verschiedener Künstler*innen, und zeigt, inwieweit sich die gesellschaftlichen Veränderungen des Herbstes und der folgenden Jahre bis heute in der künstlerischen Arbeit niedergeschlagen haben.
Vier herausragende Künstlerpersönlichkeiten mit vergleichbaren Rahmenbedingungen (mindestens 10 Jahre Schaffensbiografie in der DDR, keine Übersiedlung in den Westen in den 80er Jahren, kontinuierliche künstlerische Arbeit bis heute) werden vorgestellt: Wolfgang Smy (Grafik, Malerei), Wolfgang Henne (Zeichnung, Grafik), Erika Stürmer-Alex (Skulptur, Objekt), Helfried Strauss (Fotografie)

Henne Wolfgang, 1989, Der Wolf und der rote Stern

Neue Sächsische Galerie
Moritzstraße 20 im Tietz · 09111 Chemnitz
Do – Mo 11 – 17 Uhr, Di 11 – 19 Uhr, Feiertage 11 – 17 Uhr