André Kozik · Das kleine Taschentheater — Vernissage

Die Suche nach Raum, die Lust am Spiel.
Das Material wird auf seine Aussprache hin belauscht, Farbe und Form geben den Ton an. Finden sich Figuren, zusammen entsteht etwas. Sie werden
lebhaft, treten in Beziehung zu einander. Manchmal mögen sie  sich nicht, oder doch? Das bleibt ihr Geheimnis. Der Reiz der Imagination, ein Prozess der sich immer wieder selbst neu belebt und zu immer neuen  Möglichkeiten führt. Alles wird zur Bühne, „die Begrüßung“, „der Chor“, „Das kleine Taschentheater“, „die Gärten und Grundstücke“, „die Karawane“ und auch „die Flotte“. Die Materialfülle ist unerschöpflich. 

Es gibt noch so viel zu tun! 

Am Samstag, den 6. Juli 2024, 20 Uhr laden wir Sie und ihre Freunde herzlich zur Vernissage in unsere Galerie ein. Einführende Worte von Konrad Gatz.

Die Ausstellung ist bis zum 9. August 2024 von Di. bis Fr. 17 – 20 Uhr zu sehen. 

GALERIE OSCAR e.V. | Annaberger Straße 24 | 09111 Chemnitz

Neuaufnahmen CKB + 7

VERNISSAGE | Dienstag · 23. April 2024 ·19Uhr

ASTRID BLOHME · THOMAS FELDBERG · PATRICIA HUCK · BERND MAST
KARSTEN MITTAG · ALEXANDER MEHLHORN · SILVIO ZESCH

Der CKB wird um sieben neue künstlerische Handschriften bereichert, die wir mit dieser Ausstellung präsentieren. Grafik und Malerei trifft auf Streetart, Illustration und Fotografie, wobei sich zugleich auch unterschiedliche Generationen begegnen.
Unsere Gäste können gespannt sein.

WORTE | Hans Brinkmann · MUSIK | Tobias Brunn

Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz Mi, Do 11-17 Uhr

Ernst Schroeder· Maler · Zeichner

28. April 2024 um 11:00 Uhr Vernissage

Musik der Zeit gespielt von Steffen Schleiermacher
Einführung ins Werk von Matthias Flügge

Sieh Dir die Menschen an! · Das neusachliche Typenporträt in der Weimarer Zeit

Museum Gunzenhauser Chemnitz

Was verrät unser Gesicht über unseren Charakter, über unser Leben und über unsere politische Gesinnung? Eine Frage, die aktuell im Rahmen des Einsatzes von künstlicher Intelligenz ein Comeback der Physiognomik mit Algorithmen und Statistik feiern könnte. Dabei ist der Ansatz nicht neu. Auch in der Weimarer Zeit war das Denken in Typen weitverbreitet, Überlegungen zu Physiognomie, Typenlehre und Charakterologie waren sowohl in wissenschaftlichen Veröffentlichungen, als auch in den prosperierenden Zeitungen, Filmen und Literatur allgegenwärtig. Die Ausstellung betrachtet das neusachliche Typenporträt erstmals eingehend im historischen Kontext. Zahlreiche Werke, in denen die Künstler:innen wie Otto Dix, George Grosz, Jeanne Mammen und Hanna Nagel das »Typische« der porträtierten Personen in den Vordergrund stellten, wurden maßgeblich beeinflusst von einem gesamtgesellschaftlichen Diskurs in der Weimarer Republik: der Suche nach dem »Gesicht der Zeit«. Dieses Denken wird aus heutiger Sicht häufig als Kategorisierungs- und Typisierungswahn einer orientierungssuchenden Epoche bewertet. Die Ausstellung verdeutlicht jedoch, dass viele Stereotype und Klischees von damals bis heute nachwirken und weiterhin den Blick auf unser Gegenüber beeinflussen. Den direkten Bogen in die Gegenwart schlägt die Ausstellung schließlich mit einer eigens für die Ausstellung entwickelten Installation von Cemile Sahin.

Der Ausstellungstitel bezieht sich auf den viel rezipierten Ratgeber »Sieh dir die Menschen an!« von Gerhard Venzmer (1893 – 1986). Das Buch erschien erstmals 1930 in der Franckh’sche Verlagsbuchhandlung Stuttgart und soll, so die Verlagsbeschreibung, »anschaulich die inneren Beziehungen zwischen Körperform und Wesensart des Menschen« erklären. Aus heutiger Sicht ist festzustellen, dass trotz der enormen Reichweite der Publikation, die hier formulierten Thesen nicht über pseudowissenschaftliches Fabulieren hinauskommen, jedoch schwerwiegende Folgen hatten.

2 + 2 · GEDANKE | SCHICHTUNG | GEOMETRIE | RELIKT

SABRINA VIVIAN GROH · ANJA WERNER + THOMAS KNOTH · MAX ROSSNER
14. Februar – 13. April · Vernissage 14. Februar 19 Uhr

Vier Künstler*innen. Vier künstlerische Ansätze. Vier Gemeinsamkeiten. Vier Einblicke.

GEDANKE – Es denkt in mir. Spuren- suche in Holz.
SCHICHTUNG – Das Arbeiten im Zwischenraum. Thematisch und Technisch.
GEOMETRIE – Das Material als Material. Schaffen von Raumerlebnissen.
RELIKT – Im Jetzt. (Um)Ordnung künst- lerischer Artefakte.

Wir laden herzlichst ein zur Ausstellung sowie zur Vernissage mit einer Laudatio von Manuela Dix. Wir laden zum Gedankenaustausch, Umschichten, Raumbesetzen und Befunden.

Chemnitzer Künstlerbund e. V. – Galerie + Projektraum
Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz

HIMMELSBOTEN · Engel in der zeitgenössischen Kunst

4. November – 18. Dezember · Vernissage 4. November 19 Uhr

Präsentiert werden Gemälde, Grafiken und Plastiken von rund fünfzehn Künstlerinnen und Künstlern, darunter Werke von Michael Hofmann, Jörg Beier, Jörn Michael, Lothar Sell, Günter Hofmann, Jörg Seifert, Dagmar Ranft-Schinke, Klaus Hirsch und Elisabeth Ahnert aus privaten und öffentlichen Sammlungen.

Heinrich-Hartmann-Haus · Oelsnitz

Untere Hauptstraße 16 · 09376 Oelsnitz/Erzgeb.
037298 17756 · galerie@heinrich-hartmann-haus.de
Do 9 – 17 Uhr, Fr – So 14 – 18 Uhr · www.heinrich-hartmann-haus.de

DER NOCH UNBESTIMMTE MODUS VOM VERFALL

Auszüge aus dem Archiv des Künstlers MARTIN LUCAS SCHULZE (AT)

17. Dezember – 22. Januar · Vernissage 17. Dezember 19 Uhr

In seiner philosophischen, installativen Konzeptkunst beschäftigt sich der in Chemnitz ansässige Künstler Martin Lucas Schulze mit den Gesetzmäßigkeiten von Verfallsprozessen. Er untersucht die Struktur und die Methodik des Verfalls, bezieht wiederum deren Verfall sowie die vorgefundene Natur dabei ein und macht diese in seinen Arbeiten sichtbar.

Ort: Galerie Hinten, Augustusburger Str. 102, geöffnet: Fr – Sa 18 – 23 Uhr