KIRSTEN JÄSCHKE und FRANK HERRMANN – Vernissage

geflecht – schreibzeichnungen und objekte

7. Februar – 13. März · Vernissage 7. Februar 20 Uhr

Netzähnliche Geflechte bilden eine feste Struktur aus Sichtbarem und Unsichtbarem ähnlich dem organischen Gefüge von Zellen oder dem Aufbau von Ornamenten. Kirsten Jäschke und Frank Herrmann nutzen in ihren Zeichnungen und Objekten das subversive, kapriziöse Potential wiederkehrender Strukturen. Naturphänomene wie orgiastisches Wachstum und unbegrenztes Wuchern finden ihre Entsprechung im Ornament, denn viele Ornamente lassen sich ins Unendliche ausdehnen und sind nicht auf die Grenzen eines Raums oder einer Form im Sinn einer Komposition bezogen, andererseits folgen sie einem berechenbaren System.

Galerie Oscar e.V. im Weltecho
Annaberger Straße 24 · 09111 Chemnitz
Di – Fr 17 – 20 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt frei

Digitale Grafik auf Papier – Vernissage

In der langen Tradition unserer druckgrafischen Biennale fällt ein sich in den letzten Jahren verstärkender Trend der Nutzung digitaler Bildfindungs- und Bildproduktionsverfahren ins Auge. Diesem Phänomen sind wir mit der Ausschreibung „Digitale Grafik auf Papier“ für eine eigene Ausstellung nachgegangen. Digitales zeichnerisches Arbeiten ohne den Widerstand der handwerklichen Techniken bei der Bildentwicklung und im Druckprozess stand im Zentrum des Interesses.

Der abschließende Ausdruckvorgang mit dem Ziel eines grafischen Bildes auf Papier macht zugleich Nähe und Abstand zu den klassischen Drucktechniken erkennbar. Um eine möglichst große Bandbreite künstlerischer Arbeits- und Experimentierwege präsentieren zu können, schrieben wir einen deutschlandweiten Wettbewerb aus. Die Ausstellung zeigt die von einer Fachjury getroffene Auswahl aus den Einreichungen.

Stefanie Demmel – Affenbande – Mandrill, 2025, Risografie, 35 x 29 cm

Neue Sächsische Galerie
Moritzstraße 20 im Tietz, 1. OG · 09111 Chemnitz
Do – Mo 11 – 17 Uhr, Di bis 18 Uhr, Feiertage 11 – 17 Uhr

ROPIKALYPSE NOW Collagen von JAN BROKOF – Vernissage

Der Künstler im Sog einer nichtwestlichen Kunsterfahrung. Während eines Brasilienaufenthaltes begegnet er dem oft erprobten Umgang der lokalen mit westlicher Dominanzkultur: Das rücksichtslose Verschlingen der europäischen Formen, um mit tropischem Wuchern, mit Wildheit, Naivität und Poesie neue Kunst entstehen zu lassen. Oswald de Andrade schrieb 1928 dazu das impulsgebende „Anthropophagische Manifest“. Brokofs Collagen sind Hybridwesen aus Mainstreammaterial (Mode, Fußball, Kunst, Lifestyle) und seiner antropophagischen Forschung.

Das Ausgangsmaterial wird gnadenlos gefressen. „Ich trete nicht in Opposition zum Material noch befürworte ich es. Bin Beobachter und Täter zugleich. Kein Standpunkt nur Bewegung … Der Prozess ist die Kulturerzeugung nicht das Endprodukt.“

Jan Brokof – Der Denker, 2019, Collage, 22 x 29 cm

Neue Sächsische Galerie
Moritzstraße 20 im Tietz, 1. OG · 09111 Chemnitz
Do – Mo 11 – 17 Uhr, Di bis 18 Uhr, Feiertage 11 – 17 Uhr

ERWACHEN – HANNA REMESTVENSKA – Vernissage

Malerei und Objekte

Laudatio Diana Kopka, Musik: Duo Que Pasa!

Historische Schauweberei Braunsdorf | Technisches Museum
Inselsteig 16 · 09577 Niederwiesa / OT Braunsdorf · 037206 899800
Mi 15 – 19 Uhr, Do – So 10 – 16 Uhr

Dieter Wuschanski – on stage III

TANZ | THEATER | BALLETT | AND MORE

14. März – 28. Juni · Vernissage 14. März 15 Uhr

Die Ausstellung zeigt eine künstlerische Auswahl der fotografischen Arbeiten Dieter Wuschanskis.

Sein Schaffen reicht von analoger Fotografie, Polaroid-Fotografie bis zur digitalen Fotografie. Gezeigt werden Momentaufnahmen aus Theater,- Schau- und Ballettstücken sowie Portraits, Aufnahmen für das Städtische Theater Chemnitz, für das er seit 1991 tätig ist, und weitere Arbeiten aus der Semperoper Dresden, dem Landestheater Linz, der Company Ultima Vez (Brüssel) sowie vom Tanzfestival Chemnitz.

Die Diversität der Ausstellung dokumentiert das handwerklich künstlerische Können zwischen dem Zeitalter der analogen und digitalisierten Bilderwelt. Hochwertige Drucktechniken auf besonderen Fotopapieren und Glas geben den Arbeiten in besonderer Weise eine sinnliche Vorschau. Gegen den Strich gebürstete Verrücktheiten, wie auch ein kritisches Hinterfragen zeigen seine intensive bildhafte Auseinandersetzung.

Dieter Wuschanski – on stage

Wasserschloß Klaffenbach
Wasserschloßweg 6 · 09123 Chemnitz
Di – So, Feiertage: 11 – 17 Uhr

GERDA LEPKE und KATHRIN BUSKIES – Vernissage

Malerin und Graphikerin, Mitbegründerin der Dresdner Sezession 89

19. März – 10. Mai · Vernissage 19. März 19 Uhr

Ergänzt wird der graphische Teil von keramischen Arbeiten, die die Künstlerinnen GERDA LEPKE und KATHRIN BUSKIES (Gera) gemeinsam schufen.

Gerda Lepke, Malerin und Grafikerin, Gera, 2020, © Wikipedia

Kunst für Chemnitz HECK-ART-GALERIE
Mühlenstraße 2 · 09111 Chemnitz
Di – Mi 11 – 15 Uhr, Do 16 – 20 Uhr und nach Vereinbarung

What a Wonderful World – Vernissage

Arbeiten aus der Sammlung Alexander Ochs

1965, vier Jahre nach dem Bau der Mauer konzertierte der schwarze Jazzstar Louis Armstrong – mitten im Kalten Krieg – in der DDR.

Den vom Autorenpaar Bob Thiele und George Davis Weiss geschriebenen Titel What a Wonderful World spielte der Trompeter und Sänger im Jahr 1967 ein. Der Song wurde, einer Frage nach dem Zustand der Welt gleich, zum Hit in Zeiten der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung und der Proteste gegen den Krieg in Vietnam. 1968 führte er die Charts in Großbritannien an.

Die Ausstellung zeitgenössischer Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit afrikanischem, brasilianischem, chinesischem, indonesischem, iranischem, israelischem und europäischem Hintergrund beleiht den Titel des Songs und stellt die Frage nach Schönheit und Zustand der Welt im 21. Jahrhundert.

Yin Xiuzhen, aus der 5-tlg. Serie: Enjoy, 2002, Farbfotografie

Mit Werken von: Nelson Leirner / Mwangi Hutter/ Timo Nasseri / Ulrike Ottinger / Tsuyoshi Ozawa / Benyamin Reich / Roth Stauffenberg / Gil Shachar / Costa Vece / Yin Xiuzhen / Zhao Zhao + Soundtrack What a Wonderful World.

Galerie Oscar e.V. im Weltecho
Amnnaberger Straße 24 · 09111 Chemnitz
Di – Fr 17 – 20 Uhr und nach Vereinbarung, Eintritt frei

 

ERHARD KURT MÜLLER, Retrospektive – Vernissage

Die Kuratorin und Referentin der Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Diana Kopka, wird in die Ausstellung einführen; anschließend können die Werke – Bilder und Plastiken – in den Räumen des Sächsischen Landessozialgerichts besichtigt werden.

Mo – Do 8 – 12 Uhr, 13 – 15.30 Uhr, Fr 8 – 12 Uhr

* Festakt zum 100. Geburtstag von Gerhard Kurt Müller: Donnerstag, 1. Oktober · Finissage

Sächsisches Landessozialgericht Chemnitz
Kauffahrtei 25 · 09120 Chemnitz
Mo – Do 8 – 12 Uhr, 13 – 15.30 Uhr, Fr 8 – 12 Uhr